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7 Tipps, wie Sie richtig entrümpeln

Jeder deutsche Bürger besitzt im Schnitt rund 10000 Gegenstände in seinem Haushalt. Doch ein großer Besitz bedeutet nicht zwangsläufig auch glücklich zu sein. Meist führen viele Habseligkeiten sogar zu weniger Flexibilität und lassen die eigenen Räumlichkeiten zu voll erscheinen. Deswegen stellen wir Ihnen nun acht Tipps zum richtigen Entrümpeln vor durch die Sie Ihr Eigenheim aufräumen und Ihren Alltag gleichzeitig flexibler und sorgenfreier gestalten können.

1) Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Entrümpeln?

Es gibt nicht pauschal den richtigen Zeitpunkt an dem man seine Wohnung oder sein Haus entrümpeln sollte. Generell gilt aber, dass Maßnahmen ergriffen werden müssen, wenn man sich in den eigenen vier Wänden nicht mehr wohl fühlt. Ein solches negatives Gefühl wird oft unterschätzt, führt aber zu einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität, denn sein Zuhause ist schließlich der Ort an dem man sich am meisten aufhält. Auch wenn man sich eingeengt fühlt, wenn Möbel und Regale zu voll sind um sie wirklich benutzen zu können oder wenn man öfters Dinge nicht mehr findet muss man darüber nachdenken, großzügig auszumisten!

Haus und Garten entrümpeln

2) Brauche ich Unterstützung beim Entrümpeln?

Besonders Personen, die Probleme beim Weggeben von geliebten Gegenständen haben, sollten sich Hilfe besorgen. Andere Personen wie Freunde und Verwandte können aus einer objektiven Sicht beurteilen, ob man Gegenstände noch braucht oder nicht. Auch Sachen, mit denen man traurige Ereignisse wie einen Tod oder eine schwierige Zeit verbindet können unter Umständen weggegeben werden, denn mit den Objekten verschwinden auch meist die schlechten Erinnerungen. Auch eine professionelle Firma, wie die Experten von Entrümpelung Recklinghausen, können beim Entrümpeln helfen. Sie unterstützen dabei, den Haushalt wieder in Ordnung zu bringen. Man kann sie meist im Internet oder telefonisch buchen.

3) Wie sollte man bei der Planung vorgehen?

Die beste Lösung ist es, das Ausmisten als Dauerprojekt zu sehen und es nach und nach durchzuführen. Denn eine Aufräumaktion ist vor allem anstrengend! Nehmen Sie sich deshalb nicht zu viel auf einmal vor und gehen Sie Möbelstück für Möbelstück vor. Sonst können schnell Chaos und Überforderung auftreten, die die ohnehin schon vorhandenen, negativen Gefühle verstärken. Das Ziel ist es nämlich, am Ende der Aktion ein Erfolgserlebnis verbuchen zu können.

4) Wie wähle ich die zu entsorgenden Gegenstände aus?

Am schwierigsten fällt den meisten Menschen die Frage, welche Gegenstände sie behalten und welche sie weggeben möchten. Dazu gibt es eine gute Strategie:

  • Betrachten Sie den Gegenstand, über dessen Zukunft Sie entscheiden wollen, genau.
  • Stellen Sie sich die Frage, wann Sie ihn zuletzt benutzt haben, welche Rolle er für Sie spielt und ob er für Sie heute noch wichtig ist.
  • Wenn es unwahrscheinlich ist, dass der Gegenstand in Zukunft benutzt, repariert oder gelesen wird, geben Sie ihn weg.
  • Wenn Sie hingegen das Gefühl haben, dass er in Zukunft benutzt werden würde oder er Erinnerungen oder Emotionen in Ihnen weckt, behalten Sie ihn.

5) Wie kann die Methode zur Entrümplung mithilfe von Kisten helfen?

Diese vielversprechende Methode hilft beim Entrümpeln enorm. Dabei werden fünf verschiedene Kisten aufgestellt. Diese tragen die Beschriftungen “Verschenken”, “Reparieren”, “Verkaufen”, “Wegwerfen” und “Weiß nicht”. In die “Reparieren”-Kiste kommen nur Sachen, die innerhalb der nächsten Wochen in Stand gebracht werden. Die “Verschenken”- und “Verkaufen-” Kisten beinhalten Dinge, die auf dem Flohmarkt oder anderweitig verkauft oder verschenkt werden sollen. Der Rest kommt in die “Wegwerfen-” Kiste und die Sachen, zu denen noch keine Entscheidung gefällt wurde kommen in die “Weiß-Nicht”-Kiste. Diese Methode hilft enorm, besonders wenn man Möbelstück für Möbelstück vorgeht. Es ist allerdings immer wichtig, überlegt vorzugehen um zu verhindern, dass man viel zu wenig weggibt und die Aufräumaktion so keinen Effekt hat oder dass man viel zu viel vergibt, auch etwas, was man vielleicht noch gebrauchen könnte.

6) In welcher Reihenfolge ist das Aufräumen am Effektivsten?

Am effektivsten räumen Sie von Klein nach Groß auf. Dabei werden zuerst kleine Schubladen, dann Kommoden, dann Schränke und zum Schluss Oberflächen untersucht. Dies ist die beste Strategie, denn am Anfang des Aufräumens ist die Motivation und die Aufmerksamkeit am größten, so werden kleinere Gegenstände effektiver sortiert als zum Ende der Aktion. Dann, wenn Motivation und Aufmerksamkeit nachgelassen haben, werden größere Gegenstände und Möbel aussortiert. Mit dieser Strategie erfährt man die ganze Zeit über Erfolgserlebnisse, die zum Weitermachen anspornen.

7) Wie vermeide ich das erneute Ansammeln von unnützen Gegenständen?

Dafür eignet sich eine Regel besonders gut: Für jeden Gegenstand, der in den Haushalt hineinkommt, muss ein anderes Objekt weggegeben werden. Das hat den Vorteil, dass bei jeder Neuanschaffung die Frage gestellt werden muss, ob man das Erworbene wirklich braucht. Gleichzeitig wird das Konsumieren bewusster, was viele weitere Vorteile (Umwelt, Arbeitsschutz etc.) mit sich bringt. Auch in der Familie oder dem Freundeskreis muss man aufpassen, viele Menschen haben nämlich das selbe Problem, dass der Keller oder der Dachboden zu voll ist. Von diesen Personen darf man sich ebenfalls, auch wenn es gut gemeint, nichts aufschwatzen lassen, was man nicht braucht!

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