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Kleingartenversicherung: So sichern Sie Ihren Kleingarten richtig ab

Der eigene Kleingarten dient vielen Menschen als ein Ort des Ausgleichs. Sie verbringen dort viel Zeit und investieren gutes Geld, um regelmäßig entspannen zu können. Kleingärten können aber durch verschiedene Gefahren schnell Schaden nehmen. Denn Kleingärten sind der Natur ausgesetzt. Regen- und Hagelschauer, schwere Stürme oder auch ein Brand können verheerende Folgen haben. Sachbeschädigung durch Vandalismus ist ebenfalls nicht selten.

Wenn ein Kleingarten einen gewissen Wert aufweist, ist es sinnvoll, für einen solchen Fall ausreichend abgesichert zu sein. Dann lohnt sich der Abschluss einer Kleingartenversicherung. So kann der Kleingarten kostenneutral wieder aufgebaut werden. Das Beste: Kleingartenversicherungen sind bereits für einen geringen jährlichen Beitrag zu haben.

Voraussetzungen für den Abschluss einer Kleingartenversicherung

Nach den § 1 und 3 des Bundeskleingartengesetz (BKleingG) ist ein Kleingarten dann versicherbar, wenn er privat genutzt wird, zur Erholung da und maximal 400 m² groß ist, sowie sich in einer Kleingartenanlage befindet. Eine Laube darf nicht zum Wohnen geeignet und maximal 24 m² groß sein. Darüber hinaus sehen manche Versicherer die Mitgliedschaft in einem Kleingartenverein vor. Und bei einigen Versicherern können nur Kleingärten versichert werden, die in Deutschland liegen.

Was steckt in einer Kleingartenversicherung?

Welche Leistungen eine Kleingartenversicherung mit sich bringt, ist je nach Tarif unterschiedlich. Im Grundschutz einer Kleingartenversicherung sind in der Regel Gegenstände und Bauten wie Zäune versichert. Dazu gehören auch Bäume und Sträucher. Gartenhäuser und Schuppen müssen teilweise aber einzeln versichert werden. Die meisten Kleingartenversicherungen beinhalten im Grundschutz zwar die Versicherung von Lauben und Gartenhäusern. Dies ist allerdings nicht immer der Fall.

Grundschutz bedeutet, dass Schäden durch Einbruch, Feuer, Glasbruch und Vandalismus versichert sind. Schäden durch Hagel, Regen, Sturm und Leitungswasser gehören normalerweise nicht zum Grundschutz, können aber durch eine Zusatzversicherung mit eingeschlossen werden. Das gilt auch für Solar- und Photovoltaikanlagen.

Was deckt eine Kleingartenversicherung nicht ab?

Bei den meisten Kleingartenversicherungen werden bestimmte Schäden im Voraus ausgeschlossen. Dazu gehören unter anderem:

  • Verlust von Bargeld und Wertsachen
  • Tod von Bienenvölkern
  • beschädigte Unterhaltungselektronik
  • Schäden an Fahrzeugen (inklusive Anhänger)
  • zerstörtes Gemüse, Obst und zerstörte Pflanzen

Wie hoch sollte die Versicherungssumme sein?

Die Versicherungssumme ist der Wert, der Ihnen im Schadensfall maximal erstattet wird. Dieser besteht bei den meisten Kleingartenversicherungen aus zwei Teilen. So wird einmal der Hausrat versichert. Der Kleingarten selbst (inklusive Gartenhäuser und Lauben) hat eine eigene Versicherungssumme. Damit es nicht zu einem finanziellen Verlust kommt, sollten Sie darauf achten, dass die Versicherungssumme nach dem Neuwert der zu versichernden Gegenstände berechnet wird.

Neuwert bedeutet, dass der Neuanschaffungspreis beschädigter Gegenstände erstattet wird. Abweichend von der Versicherungssumme können Entschädigungsgrenzen vorkommen. Gartenmöbel, die im Freien stehen, können zum Beispiel nur bis zu einer Summe von 500 Euro versichert werden. Das gilt unabhängig davon, wie hoch die gesamte Versicherungssumme ist.

Was kostet eine Kleingartenversicherung?

Der genaue Beitrag für eine Kleingartenversicherung hängt natürlich davon ab, wie groß das zu versichernde Grundstück ist, welchen Wert die sich dort befindlichen Gegenstände besitzen, und auf welchen Wert die Versicherungssumme festgesetzt wird.

Bei einem Grundschutz für einen Kleingarten und eine Laube im Wert von 5.000 Euro (zusätzlich 2.000 Euro für den Hausrat) ist mit einem Beitrag von bis zu 50 Euro im Jahr zu rechnen. Bei Abschluss einer Zusatzversicherung können noch einmal 20 bis 30 Euro hinzukommen. Diese Werte können je nach Ihren persönlichen Vorstellungen natürlich anders ausfallen.

Machen Sie in jedem Fall einen Preisvergleich

Das Internet bietet Möglichkeiten zum Vergleich verschiedener Anbieter von Kleingartenversicherungen. Von beliebten Versicherern von Kleingärten wie beispielsweise Allianz, Basler, Dialog und HUK Coburg können Sie sich auf Ihre Vorstellungen passend zugeschnittene Angebote machen lassen. Diese können Sie dann vor Abschluss miteinander vergleichen.

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