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Ein Hundezaun muss einiges aushalten können

Weltweit dienen Hunde als Ersatz für treue Familienmitglieder, sind Tröster in traurigen Stunden oder arbeiten als Schutz-, Such- und Begleithunde. Allerdings kann es zu Problemen kommen, wenn das geliebte Haustier ungefragt in Nachbars Garten stürmt, dort seinen leidenschaftlichsten Hobbys frönt und einmal ganz Tier ist. Da erfahren Nachbars sorgsam gepflegte Rosenbeete, was es bedeutet, gründlich umgegraben zu werden oder der Hund setzt den Kompost gekonnt und fern der richtigen Jahreszeit um. Schlimm kann es auch sein, wenn die gerade noch bei einem beschaulichen Grillabend auf dem Tisch nett arrangierten Grillspezialitäten plötzlich verschwunden sind, weil der sonst so gut erzogene Vierbeiner sich ihrer bemächtigt hat. Konflikte sind in solch einem Fall vorprogrammiert. Letzte Rettung ist dann ein stabiler Hundezaun, entsprechend der gesetzlichen Vorschriften.

Ein Hundezaun stellt sicher, dass sich der geliebte Vierbeiner innerhalb des eigenen Gartens frei bewegen, sich jedoch nicht ungewollt auf Reisen begibt, Nachbarn belästigt oder ahnungslos vorbei spazierende Personen verängstigt.

Welche Voraussetzungen muss ein Hundezaun erfüllen?

Damit ein Hund weder über einen Hundezaun hinweg springen noch sich unter diesem durchgraben kann oder mittels seines eigenen Körpergewichts niederringen kann, muss ein Hundezaun einige Voraussetzungen mitbringen. Wichtig ist, dass die Stababstände oder die Maschen so eng sein müssen, dass die Vierbeiner dort nicht einfach hindurchschlüpfen.

Hundezaun

In einigen Fällen sind Hundebesitzer per Gesetz verpflichtet, je nach Hunderasse und Bundesland das eigene Grundstück einzuzäunen. Fragen dazu beantwortet der Deutsche Tierschutzbund oder das örtliche Ordnungsamt.

Welche Höhe muss ein solcher Zaun haben?

Wie hoch ein Hundezaun sein muss, richtet sich nach der Größe des Hundes. Ein Schäferhund oder ein Labrador überwinden eher einen Zaun als ein Pekinese oder ein Chihuahua. Als Leitsatz dient, dass der Zaun dreimal so hoch wie der Hund sein sollte. Ist der Hund also kleiner, ist eine Höhe von 1,20 Meter ausreichend. Mittelgroße Hunde benötigen in der Regel eine Zaunhöhe von 1,50 Meter. Nicht zu vergessen sind die besonders großen oder auch die kletterbegeisterten Hunde. Da kann ein Zaun von 1,80 Meter tatsächlich zu niedrig sein. Allerdings markiert diese Höhe in den meisten Bundesländern die maximale Zaunhöhe. In einigen Bundesländern ist selbst dies zu hoch. Deshalb ist es unabdingbar, die genauen Vorschriften in Erfahrung zu bringen. Unter Umständen kann auch eine Laufvorrichtung, an der der Hund angeleint wird, hilfreich sein.

In Hinblick auf die Zaunhöhe gilt es nicht nur die Größe des Hundes zu berücksichtigen. Auch seine besonderen Eigenheiten gilt es zu berücksichtigen. Einige der Vierbeiner buddeln leidenschaftlich gern, andere lieben das Springen oder sie wissen um ihre eigene Größe und Masse und reißen unabsichtlich den Zaun einfach um, während sie sich einfach nur dagegen lehnen. Ist ein Zaun nicht stabil genug, oder gibt es Bereiche mit ungenügender Stabilität, nutzt er wenig.

Was tun, wenn der Hund sich überall durch buddelt ?

Auch hervorragend erzogene Hunde folgen manchmal ihren Instinkten. Sie verspüren den Drang zu spielen, haben eine Katze oder ein Kaninchen entdeckt oder wollen ihr Territorium heldenhaft verteidigen. Nur zu oft sind Hundebesitzer auf der Suche nach ihren folgsamen Lieblingen, weil diese sich einfach unter dem Zaun durchgegraben haben. Aus diesem Grund sind die Zaunfelder tief zu setzen, besser noch im Boden zu vergraben.

Doppelstabmattenzäune sind hierfür bestens geeignet. Sie sind robust, wetterbeständig und haben ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Sind sie akkurat errichtet, fügen sie sich aufgrund ihres zeitlosen Designs in jedes Umfeld problemlos ein und leisten jahrelang gute Dienste.

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